|
Sparen bleibt wichtig, wird aber schwieriger |
|
|
Montag, 19. Oktober 2026 – Im Schnitt legen Sparer in Österreich derzeit 306 Euro pro Monat zurück. Zufrieden mit der Höhe ihres Sparbetrags ist aber nur noch rund ein Drittel. Vor fünf Jahren war es noch fast doppelt so viel. 83 Prozent der Österreicher geben an, dass es ihnen sehr oder ziemlich wichtig ist, Geld zur Seite zu legen. Besonders hoch ist dieser Anteil bei der Generation Z mit 93 Prozent. Gleichzeitig sagen 33 Prozent, dass ihnen am Monatsende nichts mehr zum Sparen übrigbleibt. Der durchschnittliche monatliche Sparbetrag liegt laut der Sparstudie 2026 der Erste Bank bei 306 Euro. Im Vorjahr waren es noch 320 Euro. Inflationsbereinigt entspricht der aktuelle Betrag laut Erste-CEO Gerda Holzinger-Burgstaller ungefähr dem Niveau von 2016. Zufriedenheit deutlich gesunken Nur noch 34 Prozent der Befragten sind mit der Höhe ihres Spar- oder Anlagebetrags sehr oder ziemlich zufrieden. Vor fünf Jahren lag dieser Anteil noch bei 65 Prozent. Auffällig ist auch der Unterschied zwischen Männern und Frauen: Männer sparen im Durchschnitt 384 Euro pro Monat, Frauen 227 Euro. Gleichzeitig sind sich fast alle Befragten einig, dass auch kleine Beträge sinnvoll sind: 89 Prozent stimmen dieser Aussage zu. Notgroschen an erster Stelle Das wichtigste Sparmotiv ist die Vorsorge für Notfälle. 91 Prozent nennen den Notgroschen als Grund, Geld zurückzulegen. Finanzielle Absicherung und Vorsorge folgen mit 77 Prozent. Beim konkreten Sparverhalten bleibt das Sparbuch besonders verbreitet: 79 Prozent der Befragten nutzen es. 41 Prozent haben eine Lebens- oder Kapitalversicherung, 27 Prozent eine staatlich geförderte Pensionsvorsorge. Deutlich zurückgegangen ist der Bausparvertrag. 34 Prozent geben an, einen solchen zu nutzen. Im Vorjahr waren es noch 43 Prozent. |