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Winterunfälle können teuer werden |
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Montag, 2. November 2026 – Jeder Fünfte musste nach einem winterbedingten Sturz oder Unfall ärztlich behandelt werden. 16 Prozent der Befragten berichteten von einer hohen finanziellen Belastung durch einen Unfall oder Schaden. Gleichzeitig wissen viele nicht genau, wie gut sie abgesichert sind. Für eine repräsentative Umfrage der Allianz Österreich wurden mehr als 1.000 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren zu ihren Erfahrungen im Winter 2025/26 befragt. Besonders häufig bereiteten Glatteis und rutschige Wege Probleme: Ein Drittel der Befragten nannte vereiste Straßen und Gehwege als Belastung. Vor allem jüngere Menschen waren von Stürzen betroffen. Unter Angehörigen der Generation Z berichteten 23 Prozent von einem Alltagssturz. Bei Millennials waren es 16 Prozent, bei der Generation X neun Prozent und bei den Babyboomern sieben Prozent. Ärztliche Behandlung oft notwendig 20 Prozent der Befragten mussten infolge eines Sturzes oder Unfalls ärztlich behandelt werden. Bei 18 Prozent war nach einem winterbedingten Vorfall eine Fahrzeugreparatur notwendig. 16 Prozent gaben an, dass ein Unfall oder Schaden für sie eine hohe finanzielle Belastung verursacht habe. Die Ergebnisse machen zugleich deutlich, dass vielen unklar ist, welche Folgen eines Winterunfalls tatsächlich versichert sind. Mehr als 20 Prozent der Befragten wussten nicht, ob winterbedingte Schäden oder Unfälle von ihrer Versicherung gedeckt werden. Gesetzlicher Schutz hat Grenzen Gerade bei Freizeitunfällen ist die Absicherung nicht immer so umfassend, wie viele vermuten. Die gesetzliche Unfallversicherung greift grundsätzlich bei Arbeitsunfällen und auf damit verbundenen Wegen. Stürze beim Spazierengehen, beim Wintersport oder im privaten Alltag fallen in der Regel nicht darunter. Die medizinische Behandlung übernimmt zwar grundsätzlich die Krankenversicherung. Finanzielle Folgen einer dauerhaften Beeinträchtigung, zusätzliche Rehabilitationskosten oder andere unfallbedingte Belastungen können jedoch darüber hinausgehen. „Besonders bei Unfällen im Alltag oder beim Sport zeigt sich oft erst im Schadensfall, wo Absicherungslücken bestehen“, erklärt René Brandstötter von der Allianz Österreich. Versicherungsschutz vor dem Winter prüfen Welche Leistungen tatsächlich übernommen werden, hängt vom jeweiligen Vertrag ab. Deshalb kann es sinnvoll sein, vor Beginn der Wintersaison bestehende Unfall-, Haushalts- und Kfz-Versicherungen zu prüfen und sich insbesondere über Ausschlüsse, Versicherungssummen und mögliche Selbstbehalte zu informieren. |